Am 8. August 2024 führte uns unsere Wanderung zum Berg Hirzli oberhalb Niederurnen im Glarnerland. Die Wettervorhersagen in den Tagen zuvor waren eher trüb und unsicher. Obwohl es in der ganzen Schweiz bereits sonnig war, bestand für das Glarnerland am Morgen noch die Gefahr von kräftigem Regen. Dennoch entschieden wir uns, die Wanderung wie geplant durchzuführen.
Mit 12 Personen in drei Autos fuhren wir von Hinwil/Hadlikon nach Niederurnen. An der Talstation teilten wir uns auf zwei Fahrten mit der 8er-Gondelbahn, die uns hinauf zum Morgenholz brachte. Oben sah das Wetter nicht vielversprechend aus, doch es blieb zunächst trocken.
Da der Hirzli in Wolken gehüllt war, beschlossen wir, nicht bis zum Gipfel zu wandern. Stattdessen wählten wir den einfacheren Weg zum Aussichtspunkt „Sol“, eine etwa 30-minütige Wanderung. Nachdem wir die Aussicht auf dem Solberg genossen hatten und gerade den Rückweg antraten, setzte plötzlich stürmischer Regen ein. Trotz Regenkleidung und Schirmen wurden wir klatschnass. Glücklicherweise fanden wir kurzzeitig Schutz an der Seite einer Scheune. Nach etwa 20 Minuten liess der Regen nach, und wir setzten unseren Weg fort.
Der Skulpturenweg, den wir im Anschluss erkundeten, bot trotz der anfänglichen Steigung und vereinzelten leichten Regenschauern eine willkommene Abwechslung. Die schönen Holzskulpturen sorgten für gute Laune und machten den Weg besonders sehenswert. Trotz des wechselhaften Wetters konnten wir die Wanderung in vollen Zügen geniessen.
Nach der dreistündigen Wanderung kehrten wir im Restaurant Hirzli ein. Das einfache, aber gemütliche Bergrestaurant bot uns feines Essen, und wir freuten uns, im Trockenen zusammenzusitzen.
Gegen 14:30 Uhr fuhren wir mit der LNM-Gondelbahn zurück zur Talstation Niederurnen und machten uns anschliessend auf den Heimweg. Auch wenn wir den Gipfel des Hirzli nicht erreicht haben, war es doch eine gelungene Wanderung. Sowieso, nur etwa die Hälfte der Teilnehmer hatte den Gipfelwanderung als Ziel, und letztlich waren alle froh, dass die Tour nicht zu anstrengend war. Der Hirzli läuft nicht weg – eine Besteigung kann jederzeit nachgeholt werden.
Trotz des unbeständigen Wetters war es ein schöner Ausflug, und wir hoffen, dass die nächste Wanderung im September bei strahlendem Sonnenschein stattfinden wird.